Kriminalromane · Emma Schumacher & Lily DuPlessis · heitere Liebesgeschichten

Das volle Haus

„Nun? Möchtest du mir mitteilen, wie wunderbar mir dieses Kleid steht? Wie leichtfüßig ich tanze? Dass keine andere im Saal meiner Schönheit gleichkommt? Oder willst du meinen Esprit bewundern? Meine Augen mit denen einer Waldfee vergleichen und mich mit einem verspielten Kätzchen? Möchtest du -“
„Herrje, Darling, was liest du zur Zeit denn nur? Einen von Sybils Schmachtfetzen? So spricht doch kein Mensch. Erwartest du diesen Schmonzes etwa?“
„Also, was erzählt ein junger Mann denn seiner Freundin, wenn er ihr etwas Nettes sagen möchte?“

Heiligabend 1926 und Fräulein Schumacher sitzt weinend in der Mansarde. Nach den aufregenden Abenteuern der letzten Wochen hatte sie sich auf das Weihnachtsfest mit Freunden und Familie gefreut. Und nun? Nichts als Zank und Hader, Tränen und böse Worte, so kommt es ihr vor. Doch sieht sie es nicht zu schwarz? Sind ein unfreiwilliger Glatzkopf, ein Heiratsantrag und Tante Tinnis köstliche Speisen denn wirklich so unerträglich?

In dieser ersten Kurzgeschichte erlebt Emma, was wir wohl alle kennen: Streit unterm Weihnachtsbaum und wie es doch noch das schönste Fest aller Zeiten wird. Wer einen Blick auf Emmas Familie werfen will, ohne über Leichen zu stolpern, darf sich auf eine vergnügliche Lesestunde freuen und das eigene Fest umso wohliger genießen.

Das volle Haus schließt nahtlos an Band 2 der Serie um Fräulein Schumacher an.