Kurzgeschichte Das volle Haus

Heiligabend 1926 und Fräulein Schumacher sitzt weinend in der Mansarde.

Nach den aufregenden Abenteuern der letzten Wochen hatte sie sich auf das Weihnachtsfest mit Freunden und Familie gefreut. Und nun? Nichts als Zank und Hader, Tränen und böse Worte, so kommt es ihr vor. Doch sieht sie es nicht zu schwarz? Sind ein unfreiwilliger Glatzkopf, ein Heiratsantrag und Tante Tinnis köstliche Speisen denn wirklich so unerträglich?

In dieser Kurzgeschichte erlebt Emma, was wir wohl alle kennen: Streit unterm Weihnachtsbaum und wie es doch noch das schönste Fest aller Zeiten wird. Wer einen Blick auf Emmas Familie werfen will, ohne über Leichen zu stolpern, darf sich auf eine vergnügliche Lesestunde freuen und das eigene Fest umso wohliger genießen.